Praxistipps & Hinweise
Praxistipps und Hinweise für den Betrieb des S7-Classic-Konnektors.
Diese Seite bündelt Praxistipps und Hinweise für den Betrieb des S7-Classic-Konnektors mit Siemens S7-300 und S7-400 über das S7-Classic-Protokoll.
Steuerung wird bei der Data Source Discovery nicht gefunden
Die Data Source Discovery in ENLYZE EDGE findet aktuell nur PROFINET-Geräte. Steuerungen, die über einen PROFIBUS/MPI-Adapter angebunden sind, oder CPUs ohne PROFINET-Schnittstelle erscheinen dort nicht, obwohl sie über S7 Classic erreichbar sind.
Ist die IP-Adresse der Steuerung bzw. des Adapters bekannt, prüfe die Erreichbarkeit stattdessen mit den Netzwerk-Tools und der SPS-Info unter Data Source-Werkzeuge > S7-Tools.
SPS-Info zeigt einzelne Bereiche als nicht verfügbar
Die SPS-Info fragt mehrere Informationsbereiche der CPU getrennt ab. Einige PROFIBUS/MPI-Adapter und CPUs beantworten nicht alle davon, etwa die Komponentenidentifikation. Der Bereich wird dann als Nicht verfügbar angezeigt.
Solange Bestellnummer oder Betriebszustand gelesen werden, ist die Verbindung mit den eingegebenen Werten für Rack und Slot in Ordnung. Die Datenaufzeichnung ist davon nicht betroffen.
Variablen werden beim Import nicht registriert
Beim Import aus dem STEP 7-Projekt werden Variablen mit nicht unterstützten Datentypen (z. B. TIME, DATE, S5TIME, LREAL oder Arrays) übersprungen. Der Import zeigt vorab an, wie viele Variablen welchen Typs betroffen sind. Die übrigen Variablen werden normal importiert.
Werden solche Werte benötigt, prüfe, ob sie im SPS-Programm zusätzlich in einem unterstützten Datentyp vorliegen (z. B. eine Dauer als DINT in Millisekunden). Eine Übersicht findest du unter Unterstützte Datentypen.
Import des Projektordners schlägt fehl
Der Ordner enthält keine oder mehrere
.s7p-Dateien: Wähle den Ordner aus, der genau eine.s7p-Datei enthält, also den Projektordner selbst und nicht den übergeordneten Ordner.Nur die
.s7p-Datei liegt vor: Die Variablen sind in den Unterordnern des Projekts gespeichert. Lass dir den vollständigen Projektordner geben.Das Projekt liegt als Archiv vor: Entpacke das Archiv (
.zip) vorher. Archive aus dem SIMATIC Manager lassen sich über Datei > Dearchivieren oder mit einem gängigen Entpackprogramm öffnen.
Datenquelle ist online, eine Variable liefert aber keine Werte
Kann die Steuerung eine einzelne Variable nicht liefern, zeichnet der Konnektor die übrigen Variablen weiter auf. Die Datenquelle bleibt dabei online. Häufige Ursachen sind:
Der Datenbaustein existiert auf der Steuerung nicht (mehr) oder ist kürzer als die Adresse, etwa nach einer Änderung am SPS-Programm.
Der Datentyp passt nicht zur Adresse.
Importiere in diesem Fall die Variablen erneut aus dem aktuellen STEP 7-Projekt. Bestehende Variablen werden dabei aktualisiert. Besteht das Problem weiter, melde dich unter support@enlyze.com.
Viele Variablen auf einer Datenquelle
S7 Classic liest die Variablen in Paketen, deren Größe die CPU vorgibt. Bei einer S7-300 ist ein Paket vergleichsweise klein. Deshalb ist die Anzahl der Variablen, die pro Datenquelle aufgezeichnet werden können, begrenzt. Nahe beieinanderliegende Adressen fasst der Konnektor automatisch zusammen.
Wähle daher gezielt die Variablen zur Aufzeichnung aus, die du für deine Auswertungen benötigst. Reicht das Limit nicht aus, melde dich unter support@enlyze.com.
Bei Fragen melde dich jederzeit gerne unter support@enlyze.com.
Zuletzt aktualisiert