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# Verfügbarkeit

<figure><img src="/files/d1Tlvxu187rBwx1TFLQR" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

## Verfügbarkeitsverluste

Um die Verfügbarkeitsverluste zu berechnen, muss zunächst die Planbelegungszeit definiert werden. Diese entspricht der Zeit, in welcher die Maschine für die Produktion verplant ist.

Verfügbarkeitsverluste sind alle Stillstände, die während dieser Planbelegungszeit auftreten. Zeiten, in denen keine Produktion geplant ist (z. B. weil kein Auftrag vorliegt – erkennbar an der grau schraffierten Fläche), gelten nicht als Verfügbarkeitsverluste im Sinne des OEE.

**Warum?** Der OEE ist eine Kennzahl für den Bereich Operations. Nicht verplante Zeit kann jedoch nicht dem Operations-Bereich zugeschrieben werden. Es kann beispielsweise aufgrund von Auftragsmangel zur Abschaltung der Maschine kommen. Diese Abschaltungen würden eine OEE Absenkung zur Folge haben, welche aber nicht durch Operations beeinflusst werden könnte.

{% hint style="warning" %}
Zeiträume in welchen **Keine Produktion geplant** ist, sollten für die OEE Berechnung **ignoriert** werde&#x6E;**.**
{% endhint %}

## Verfügbarkeitsfaktor

Der Verfügbarkeitsfaktor gibt an, wie viel Prozent der Planbelegungszeit die Maschine tatsächlich läuft – also effektiv produziert.

Er berechnet sich wie folgt:

$$
\text{Verfügbarkeitsfaktor} = \frac{\text{Tatsächliche Produktionszeit in h}}{\text{Planbelegungszeit in h}}
$$

* **Planbelegungszeit:** Betrachtungszeitraum abzüglich aller Zeiten, in denen keine Produktion geplant ist
* **Tatsächliche Laufzeit:** Zeitraum, in dem die Maschine tatsächlich produziert

**Pausenzeiten** sollten als Verfügbarkeitsverluste berücksichtigt werden. Das schafft Anreize durch geschickte Mitarbeiterrotation, die Maschinen durch die Pausenzeiten durchzufahren.

## Stillstandserfassung

In vielen Betrieben erfolgt die Stillstandserfassung heute noch manuell – entweder im MES/BDE-System oder handschriftlich in einem Schichtprotokoll. Der große Nachteil: Die Daten sind oft ungenau, da sie manuell und subjektiv durch das Bedienpersonal eingetragen werden.

## **Vollautomatische Stillstandserfassung mit ENLYZE**

Statt Stillstände manuell zu erfassen, können mit ENYLZE Stillstände **vollautomatisch** auf Basis von Maschinendaten erfasst werden. Sekundengenau, objektiv und nicht manipulierbar.

Die Verfügbarkeit einer Maschine wird mit den hinterlegten Daten aus der [Stillstandskonfiguration](/produktionsoptimierung/oee.md#stillstandserkennung-konfigurieren) berechnet. Sobald der dort definierte Stillstandsparameter unter einen bestimmten Schwellwert fällt, wird der entsprechende Zeitraum als Stillstand in die ENLYZE-Datenbank eingetragen. Wenn wir nun von einem bestimmten Zeitraum die Verfügbarkeit berechnen möchten, muss zunächst sichergestellt werden, dass für die Berechnung nicht relevante Stillstände, also Zeiträume in denen keine Produktion geplant war, entsprechend markiert wurden. Dafür kannst du Stillstände in die Kategorie "keine Produktion geplant" einteilen. Wie das abläuft, erfährst du [hier](/produktionsoptimierung/stillstaende/gruende-zuweisen.md).


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# Agent Instructions
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