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Datenexport

Kennzahlen, Zeitreihen und Stillstände als CSV oder Excel exportieren, oder die Variablenkonfiguration prüfen.

Der Datenexport holt Daten aus der Plattform heraus, wenn du sie außerhalb weiterverarbeiten willst, etwa in Excel, Power BI oder einem eigenen Bericht. Zusätzlich zeigt er, welche Variablen eine Maschine liefert und ob sie über alle Maschinen einheitlich erfasst werden.

Tab Kennzahlen-Export mit Exportoptionen, Maschinenliste und Zeitraumauswahl
Exportart, Maschinen und Zeitraum wählen, dann laden

Voraussetzungen

  • Maschinen mit aktiven Variablen

  • Für auftragsbezogene Exporte: gebuchte Fertigungsaufträge

Die drei Tabs

Tab
Zweck

Kennzahlen-Export

Aggregierte Kennzahlen und Stillstände über viele Maschinen

Variablen-Export

Die Variablenkonfiguration einer Maschine

Variablen-Matrix

Prüfen, welche Maschine welche Variable liefert

Kennzahlen-Export

Unter Exportoptionen wählst du genau eine Exportart:

OEE-Kennzahlen

  • Zeitbasierte Produktivität: Kennzahlen je Zeiteinheit, unabhängig von Aufträgen.

  • Auftragsbasierte Produktivität: Kennzahlen je Fertigungsauftrag.

Stillstände

  • Stillstände: die erkannten Stillstände im Zeitraum.

  • Stillstände mit Auftragsbezug: dieselben Stillstände, ergänzt um den Auftrag, der zu diesem Zeitpunkt lief.

Darunter wählst du die Maschinen. Über das Suchfeld filterst du die Liste, mit Alle und Keine setzt du die Auswahl in einem Schritt. Über der Liste steht, wie viele Maschinen von wie vielen ausgewählt sind.

Im Bereich Zeitraum legst du die Einheit der Aggregation fest, etwa Tag, und wählst den Zeitraum. Die Schnellauswahl setzt die letzten 7, 30 oder 90 Tage.

Klicke Daten laden. Die Vorschau erscheint rechts, der Download darunter.

Variablen-Export

Dieser Tab exportiert keine Messwerte, sondern die Konfiguration der Variablen einer Maschine: welche es gibt, aus welcher Datenquelle sie kommen, welchen Datentyp und welche Einheit sie haben, und mit welchem Skalierungsfaktor sie umgerechnet werden.

Tab Variablen-Export mit Maschinenauswahl, Filtern und geladener Variablentabelle
Die Variablenkonfiguration einer Maschine, geladen und bereit zum Download

Wähle links die Maschine. Unter Filter grenzt du ein:

  • Datenquelle: nur Variablen einer bestimmten Steuerung oder eines Sensors. Leer bedeutet alle Datenquellen.

  • Capturing State: active, evaluating oder inactive. Leer bedeutet alle Zustände, für einen Export brauchst du meist nur active.

  • Datentyp

Klicke Variablen laden. Die Tabelle zeigt je Variable Display Name, Data Source, Data Type, Capturing State, Unit, Scaling Factor, Origin Identifier, Origin Name und Comment. Über Dateiname benennst du die Datei, dann lädst du sie über Download Excel oder Download CSV.

Nützlich für eine Bestandsaufnahme: welche Variablen existieren auf dieser Maschine, wie heißen sie, und wie werden ihre Rohwerte umgerechnet. Eine Maschine kann sehr viele Variablen haben, deshalb wird immer nur eine Maschine geladen.

Für Messwerte über Zeit ist dieser Tab nicht gedacht. Zeitreihen exportierst du über den CSV-Download der Auftragsanalyse oder über die ENLYZE API.

Variablen-Matrix

Die Matrix vergleicht die Variablen mehrerer Maschinen und zeigt, wo eine fehlt oder abweicht.

Variablen-Matrix mit Kennzahlen-Kacheln, Namens-Normalisierung und Abdeckungsspalte
246 Variablen über drei Maschinen, davon 18 überall vorhanden

Wähle die Maschinen und klicke Matrix erstellen. Berücksichtigt werden nur aktive Variablen.

Namens-Normalisierung

Maschinen verwenden oft ein eigenes Präfix, etwa P1_ und P2_. Damit dieselbe Variable über Maschinen hinweg als dieselbe erkannt wird, entfernt die Normalisierung den maschinenspezifischen Teil des Namens:

  • Maschinen-Präfix automatisch erkennen ist standardmäßig aktiv

  • Weitere Zeichen entfernen für Zusätze wie _RAW oder .PV, komma-getrennt

  • Regulärer Ausdruck (Regex) für Muster, die sich nicht als Zeichenliste ausdrücken lassen

  • Gruppen-Trenner für die Gruppierung nach Namensbestandteilen

Ohne passende Normalisierung erscheint jede Maschinenvariante als eigene Zeile, und die Matrix zeigt überall Lücken, wo eigentlich keine sind.

Ergebnis lesen

Vier Kacheln fassen zusammen: Variablen gesamt, auf allen Maschinen, mit Lücken und die Zahl der Maschinen.

Die Tabelle zeigt je Variable eine Spalte pro Maschine und die Spalte Abdeckung:

Zeichen
Bedeutung

vorhanden und aktiv

vorhanden, aber die Einheit weicht ab

nicht vorhanden

Nur Lücken filtert auf die unvollständigen Variablen, Nach Gruppe gruppiert nach Namensbestandteil, Matrix als Excel exportiert das Ergebnis.

Dateiformate

CSV und Excel (.xlsx). Excel eignet sich für die direkte Weitergabe, CSV für die Weiterverarbeitung in Skripten oder BI-Werkzeugen.

Bekannte Einschränkungen

In den Produktivitäts-Exporten steht die Mengeneinheit derzeit im Spaltenkopf und nicht in einer eigenen Spalte. Wenn du die Datei automatisiert verarbeitest, berücksichtige das beim Einlesen der Kopfzeile.

Häufige Fragen

Wo ist der Unterschied zwischen zeitbasierter und auftragsbasierter Produktivität?

Die zeitbasierte Variante schneidet die Zeitachse in gleiche Einheiten, etwa Tage, und rechnet je Einheit. Die auftragsbasierte rechnet je Fertigungsauftrag, unabhängig davon, wie lang er war. Für Schicht- oder Tagesvergleiche nimm die zeitbasierte, für Auftragsnachkalkulation die auftragsbasierte.

Kann ich Exporte automatisieren?

Nicht aus diesem Dashboard. Für regelmäßige oder programmatische Abfragen nutze die ENLYZE API oder den Power BI Connector.

Warum ist eine Variable in der Matrix leer?

Die Variable ist auf dieser Maschine nicht aktiv. Über Kontextualisierung aktivierst du sie.

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